Mehrere Personen sitzen an einem Tisch in einem hellen Raum und unterhalten sich, einige halten Getränke in der Hand

Integration im ländlichen Raum

Mitte August waren wir mit dem Format Tischlein Denk Dich zu Gast bei der vhs Hannover Land in Garbsen. Gemeinsam wollten wir über das Thema „Integration im ländlichen Raum“ nachdenken.

Wer?

VHS Hannover Land

 

Die vhs Hannover Land ist ein Zweckverband der fünf Kommunen BurgwedelGarbsen, Neustadt am RübenbergeWedemark und Wunstorf. Als kommunale Einrichtung für Erwachsenenbildung bietet die vhs Hannover Land Kurse, Vorträge, Bildungsurlaube und Lehrgänge zu zahlreichen aktuellen Themen an.

Die Programmbereiche der vhs Hannover Land sind

  • Kulturelle Bildung
  • Fotografie
  • Gesundheit
  • Sprachen
  • Digitales & Medien
  • Mensch – Gesellschaft – Politik
  • Berufliche Weiterbildung
  • Campus Logistik
  • Elementarpädagogik
  • Integration
  • Zweiter Bildungsweg

Thema des Abends

Integration im ländlichen Raum

In anregender Atmosphäre sind wir miteinander ins Gespräch gekommen und haben uns darüber ausgetauscht, wie Personen mit unterschiedlichen kulturellen oder sozialen Lebensgeschichten in eine Dorfgemeinschaft eingebunden werden können. Damit Integration besser gelingt, sind Offenheit, gegenseitiger Respekt und vor allem Begegnungsmöglichkeiten im Alltag entscheidend.

 

Gerade im ländlichen Raum ist Integration ein wichtiges Thema. Dorf- und Ortsgemeinschaften leben von persönlichem Austausch, gegenseitiger Unterstützung und dem Gefühl, dazuzugehören. Vereine, Feuerwehr, Schulen, Kindergärten, Nachbarschaften und gemeinsame Veranstaltungen bieten dabei wertvolle Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu kommen und Vorurteile abzubauen. Gleichzeitig können Menschen mit Migrationsgeschichte neue Perspektiven, Erfahrungen und Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringen und diese dadurch bereichern.

 

Wir haben uns gefragt:

  • Was können Vereine, Schulen und Nachbarschaften dazu beitragen, den Austausch mit Menschen mit Migrationsgeschichte zu fördern und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken?
  • Welche Angebote schaffen tatsächlich Begegnung und Teilhabe?
  • Was funktioniert bisher gut und wo gibt es noch Hürden?
  • Und welche Rolle spielen dabei die Ämter und Behörden? 

 

Für unsere Teilnehmenden war dabei klar: 

 

Integration bedeutet dabei nicht, dass alle gleich sein müssen. Vielmehr geht es darum, Unterschiede anzuerkennen und gleichzeitig Gemeinsamkeiten zu finden. Besonders wichtig sind niedrigschwellige Angebote und Begegnungen, bei denen Menschen ganz selbstverständlich miteinander in Kontakt kommen – unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialem Hintergrund.

 

Denn gelingende Integration stärkt nicht nur die Menschen, die neu in eine Gemeinschaft kommen. Sie stärkt die Gemeinschaft insgesamt – und trägt dazu bei, dass ländliche Räume offen, lebendig und zukunftsfähig bleiben.

Ablauf de Abends

Wir haben den Abend mit einer kurzen  Vorstellungsrunde gestartet. Danach stellte die Moderation Fragen, auf die sich alle melden konnten. Jede Wortmeldung war auf 60 Sekunden begrenzt, eine Stoppuhr hielt die Zeit. Wer mochte, konnte währenddessen Gedanken auf dem Tischpapier festhalten.

 

Anschließend gingen wir über zum gemeinsamen Dinner. Die Diskussion wurde nun offener – statt in der großen Runde, konnten sich die Teilnehmenden in kleineren Gruppen mit ihren direkten Sitznachbar:innen austauschen. Als zusätzlichen Impuls erhielt jede Person eine individuell formulierte Frage, die neue Denkanstöße liefert und weitere spannende Gespräche anregte.

 

Eine kurze Reflexionsrunde gab Raum für letzte Gedanken und einen gemeinsamen Rückblick auf den Abend.

Bist du dabei ?

Ende September wiederholen wir das Format an der vhs Hannover Land in der Wedemark. Wenn du Lust hast dabei zu sein, dann kannst du dich hier zur Veranstaltung anmelden. 

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie Essen und Getränke sind wie immer kostenlos. Wir bitten dich aber um eine verbindliche vorherige Anmeldung. Falls du doch nicht kommen kannst, gib uns bitte rechtzeitig Bescheid und melde dich wieder ab. So können wir besser planen und vermeiden, dass am Ende unnötig viel Essen übrig bleibt – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Danke dir!