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AB HEUTE - der lange Weg zum eigenen Namen

Ab Heute Angepasst 5

Am 15. Juli 2022 wurde in Hannover der Dokumentarfilm Ab Heute - der lange Weg zum eigenen Namen gezeigt und anschließend mit dem Filmteam und dem Publikum diskutiert. Thema war das Transsexuellengesetz (TSG), das seit den 1980er Jahren regelt, wie trans Personen ihren Namen und Personenstand ändern lassen können.

Zum Zeitpunkt der Filmaufnahmen wurde im Bundestag ein Entwurf für ein neues Selbstbestimmungsgesetzt diskutiert, um das seit 2011 als verfassungswidrig erklärte TSG abzulösen. Dieses sollte ermöglichen soll, nach eigener Einschätzung und ohne psychologische Gutachten den Geschlechtseintrag und Namenseintrag ändern zu können. 20 trans Personen bekamen die Möglichkeit, über ihre eigenen Erfahrungen mit diesem Gesetz zu sprechen.

Hier könnt ihr den Film gucken: AB HEUTE DOKU

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Auf der Website sind auch die einzelnen ungekürzten Videos zu finden.

Anschließend an die Vorstellung wurde mit den Filmemacher*innen Sophia Emmerich und Sam Arndt und Miss Jasmina, die auch als Protagonistin im Film auftaucht, diskutiert. Der Anspruch war es, insbesondere auch mit dem Publikum des Premierenabends ins Gespräch zu kommen und einen Safe Space für Fragen zum thematisierten Gesetz als auch der generellen Erfahrungen von trans Menschen zu schaffen. Ein DJ-Set von Miss Jasmina schloss den Abend ab.

Der Abend war ein Plädoyer für mehr Selbstbestimmung. Die Darstellung echter Lebensrealitäten und Erfahrungen soll den als Argumente missbrauchten Schreckensphantasien konservativer und rechter Menschen entgegenstehen. Es wurde eindeutig, wie wichtig eine Gesetzesänderung ist, um die Diskriminierung von Nichtbinären und Trans Personen zu bekämpfen.

Die bei der Veranstaltung anwesenden Gäst*innen zeigten aber großes Interesse an dem Thema und in dem Podiumsgespräch kam es zu einem fruchtbaren Austausch zwischen dem Publikum und den Speaker*innen. Moderiert durch Ilka Theurich wurde über die Entstehungsgeschichte des Films, den persönlichen Ansporn des Filmteams, Möglichkeiten, das Thema einer noch größeren Gruppe zugänglich zu machen und juristische Einschätzungen des gerade veröffentlichten Vorhabens der Bundesregierung gesprochen.

Organisiert wurde der Abend vom kreHtiv Netzwerk Hannover.

Zur Podiumsdiskussion: