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Denkraum

Donnerstag, 11. April 2024

DENKRAUM BRAUNSCHWEIG: RECHTSRUCK DER POLITISCHEN MITTE

Die Mitte-Studie 2022/2023 macht auf besorgniserregende Zustände aufmerksam. Rassismus, Antisemitismus und die Verharmlosung von rechten Inhalten nehmen in der gesellschaftlichen Mitte deutlich zu. Gleichzeitig gehen so viele Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straßen wie nie. Wir fragen uns: was passiert da und was können wir tun?

In den nächsten Tagen erfolgt ein Spielbericht.

Inhalt

Die Mitte-Studie (Friedrich Ebert Stiftung) hat im Herbst 2023 deutlich gemacht, dass rechtes Gedankengut leider nicht nur ein Thema offensichtlich rechter Parteien ist, sondern in der breiten gesellschaftlichen Mitte eingefunden hat. Die gleiche gesellschaftliche Mitte, von der wir uns den Erhalt demokratischer Werte erhoffen. Kurz: rechte, antisemitische, rassistische und sonstige menschenfeindliche Äußerungen werden normalisiert und immer stärker in den Alltag aufgenommen. Gleichzeitig sinkt das durchschnittliche Vertrauen in die Demokratie*, aber auch die Proteste gegen rechte Inhalte werden immer lauter und sichtbarer. Und genau darüber möchten wir sprechen.

Es ist uns wichtig, nicht nur auf einzelne Parteien oder die Belastung der Menschen durch die Vielzahl der durchlebten Krisen in den letzten Jahren zu gucken. Diese Themen nehmen wir als gesetzt an. Wir möchten darüber sprechen, wo die Normalisierung rechter Aussagen hinführen könnte, welche Gefahr davon ausgeht und natürlich vor allem: was wir dagegen tun können.

*Die Ergebnisse der Mitte-Studie sind hier einsehbar: Die distanzierte Mitte: Die neue Rechtsextremismus-Studie (fes.de)

"Ich halte das für eine unverzeihliche Verkleinerung und Verniedlichung des Problems [...]. Das ist keine Protestwahl, das ist eine Entscheidung [...] für ein autoritäres, fremdenfeindliches Regime"

Michael Thumann, Denkraum "Welche Hoffnungen gibt es im Ukrainekrieg" (14.06.2023)

GÄST:INNEN

  • Franziska Schröter, FES-Projekt gegen Rechtsextremismus und Herausgeberin der Mitte-Studien
  • Cihan Sinanoglu, Leitung der Geschäftsstelle des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) e.V.

Bei dem Thema ist es uns besonders wichtig, informiert in die Diskussion zu starten. Deshalb freuen wir uns sehr, dass zu Beginn der Veranstaltung Franziska von der Friedrich Ebert Stiftung einen Einblick in die Ergebnisse der Mitte-Studie geben wird, bevor wir in die Diskussion starten

Format

Denkraum ist ein Diskussionsformat, das wir vor zwei Jahren ins Leben gerufen haben. Ziel ist es, Themen rund um gesellschaftlichen Zusammenhalt, Integration und soziale Gerechtigkeit anzusprechen, mit unseren Gästen und Publikum zu diskutieren und neue Denkanstöße mit nach Hause zu geben.
Auf unserem YouTube Kanal findet ihr Einblicke in unsere bisherigen Denkraum-Veranstaltungen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, ebenso wie die bereitgestellten Getränke. Aufgrund der begrenzten Platzanzahl und für eine bessere Planbarkeit bitten wir um eine rechtzeitige Stornierung der Tickets, sollte eine Teilnahme nicht möglich sein.

Ablauf:

  • Einlass: 18.30 Uhr
  • Beginn: 19.00 Uhr
    Ca. 20 Min Vorstellung der Ergebnisse der Mitte-Studie
    Anschließende Diskussion mit Publikumsfragen
  • Ende Podium: 20.30 Uhr
  • Danach informeller Austausch

Unsere Veranstaltungen werden per Video aufgezeichnet und auf YouTube veröffentlicht.

Die Fakten

  • Datum: Donnerstag, 11. April 2024
  • Ort: 381 Eventspace, Friedrich-Wilhelm-Straße 41, Braunschweig, 38100, Niedersachsen, Deutschland Karte öffnen
  • Beginn: 19:00 Uhr
  • Veranstalter:in: Spielfeld Gesellschaft, 381