Samstag, 8. November 2025
Vortrag - Digitaler Kulturkampf von Rechts: Social Media und Medienstrategien
Die Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie lädt ein zum Vortrag mit anschließendem Podiumsgespräch. Rechtsextreme Akteur*innen nutzen Social Media, um ihre Ideologien sichtbar zu machen, Reichweite aufzubauen und gezielt Menschen zu mobilisieren. Mit professionellen Strategien, Memes und Narrativen inszenieren sie sich als vermeintliche Gegenkultur und erreichen dabei insbesondere junge Zielgruppen auf TikTok, Instagram oder YouTube.
In den nächsten Tagen erfolgt ein Spielbericht.
Wann?
Samstag, 8. November 2025
14:00 Uhr –
16:00 Uhr
Inhalt
In ihrem Vortrag beleuchtet Michelle Pantke (Bildungsreferentin der Amadeu Antonio Stiftung) wie diese digitalen Kampagnen funktionieren, welche Dynamiken von Radikalisierung und Mobilisierung dabei entstehen und welche Rolle Social Media als Bühne politischer Auseinandersetzung spielt. Gleichzeitig geht es um progressive Gegenstrategien und die Arbeit von Aktivist*innen, die dem Kulturkampf von rechts etwas entgegensetzen.
Organisatorisches
Der Veranstaltungsort ist leider nicht barrierefrei und verfügt über keinen rollstuhlgerechten Zugang oder Fahrstuhl. Wir helfen aber gerne, um die jeweilige Treppe zum Veranstaltungsraum hoch- bzw. herunterzukommen. Im unteren Hallenbereich befindet sich eine barrierefreie Toilette. Schreibt uns bei Bedarf oder Fragen dazu gerne.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen, völkischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen, völkischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Jegliche Film- Ton- und/oder Videoaufnahmen sind nicht erlaubt.
Zu den Veranstalter:innen
Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Trans*feindlichkeit – menschenverachtende Einstellungen und Vorfälle gehören längst zum Alltag und stellen die Gesellschaft vor dauerhafte Herausforderungen. Die Mobile Beratung Niedersachsen ist Ansprechpartnerin für all diejenigen, die mit dieser Ideologie konfrontiert sind oder Unterstützung bei lokalen Demokratisierungsprozessen suchen.
Die Beratung erfolgt vertraulich, unbürokratisch, kostenfrei, vor Ort, online oder telefonisch und auf Wunsch anonym. Im Mittelpunkt steht stets die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir arbeiten prozessorientiert und versuchen, die handelnden demokratischen Akteur*innen bedarfsorientiert in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken und zu vernetzen.
Der sich rassistisch äußernde Jugendtrainer im örtlichen Fußballverein, Hakenkreuz-Graffitis an Bushaltestellen, rechte Aufkleber und Schmierereien in der Stadt oder ein geplanter Aufmarsch einer rechtsextremen Partei: Die Anlässe, die Personen bewegen, die Angebote der Mobilen Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie in Anspruch zu nehmen, sind vielfältig. Die Mitarbeiter*innen erarbeiten gemeinsam mit den betroffenen Akteur*innen Lösungsansätze und unterstützen die Umsetzung durch Beratung, Begleitung und externe Fachexpertise.