Montag, 30. März 2026
Literarischer Salon - Geld als Waffe
Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet. Ulrike Herrmann (Journalistin) beim Literarischen Salon im Conti Foyer der Leibniz Uni Hannover.
Wer?
Kosten?
12/6€
Blutzoll. Der Preis des Krieges. Eine Metapher, dachten wir. Nach der Lektüre von Ulrike Herrmanns neuem Buch Geld als Waffe denken wir anders. Hat nicht schon Trumps Umgang mit Zoll etwas Quasi-Militärisches? Herrmann, eine von Deutschlands wichtigsten Wirtschaftserklärer:innen (Das Ende des Kapitalismus) zeigt, dass und wie Kriege ganz buchstäblich eher so etwas wie Zollblut fordern als Blutzoll: Wirtschaft ist Kriegsursache und Kriegswaffe zugleich (»Waffen kosten Geld – was das Geld zur eigentlichen Waffe macht. Es ist die Waffe aller Waffen.«). Was, wenn Waffen auch Geld schaffen und nicht nur kosten? Ist es in Russlands wirtschaftlichem Interesse, weiter Krieg zu führen? Ist es in Chinas Interesse, Taiwan anzugreifen, um von wirtschaftlichen Problemen abzulenken – oder sie gar zu lösen? Was ist eine »Kriegswirtschaft«? Salon-Moderator Joachim Otte fragt nach Waffenwirtschaft und Wirtschaftswaffen.
Bild: A. J. Johnston
Literarischer Salon
Der Literarische Salon ist eine Einrichtung der Leibniz Universität Hannover und wurde 1992 als öffentliche Veranstaltungsreihe für Themen aus Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft gegründet. Sein Programmangebot umfasst Lesungen, Podiumsgespräche oder Inszenierungen mit nationalen und internationalen Gästen und richtet sich an das interessierte Publikum in Hannover und der Region.
Anmeldung
Karten im Vorverkauf gibt es beim Buchladen Annabee und online über Rausgegangen. Eintritt: 12/6 €